Bei der Prüfung der Buchhaltung muss die Interne Revision neben der Ordnungsmäßigkeit einzelner Buchhaltungsaktivitäten alle Teilbereiche der Buchhaltung von der Sachkonten- über die Kreditoren- bis zur Debitorenbuchhaltung professionell prüfen. Darüber hinaus ist sie gefordert, IT-Systeme und IT-Anwendungen, die zur Bearbeitung der Daten genutzt werden, kritisch unter die Lupe zu nehmen. Ihr Ziel ist es, Schwachstellen frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und zu eliminieren.

Die Teilnehmer erfahren, in welchen Bereichen der Buchhaltung die größten Risiken stecken. Sie lernen, diese kritischen Felder durch   risiko- und prozessorientierte Audits frühzeitig aufzudecken und zu eliminieren. Sie trainieren, Schwachstellen in den Rechnungsabläufen und der Zahlungsüberwachung zu identifizieren und die Konten zu analysieren. Die Teilnehmer erhalten darüber hinaus Tipps & Tricks für eine effiziente Prüfungsplanung und optimale Prüfungsdurchführung.



Seminarziel Sie erfahren, in welchen Buchhaltungsprozessen die größten Risiken stecken
Teilnehmerkreis Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Interne Revision und Buchhaltung
Lehrmethode Vortrag, Praxisbeispiele, Gruppendiskussionen und Fallstudien
Referenten David Friedrich, Senior Associate,
MAZARS Hemmelrath GmbH, Frankfurt/M.

Christian Wendt, Senior Manager,
MAZARS Hemmelrath GmbH, Frankfurt/M.
 


Seminar-Programm

Anforderungen an die Revision der Buchhaltung
  • Wesentliche Buchungssätze im Überblick
  • IFRS: Neue Bilanzierungs- und Ausweisvorschriften
  • Sarbanes-Oxley Act und Bilanzkontrollgesetz: Sicherstellung der Richtigkeit der veröffentlichten Finanzkennzahlen
  • Bilanzskandale aus Revisionssicht

Planung und Dokumentation der Prüfung

  • Planung mit Hilfe des COSO Würfels und des Audit-Risk-Modells
  • Prüfung und anschließende Dokumentation des rechnungswesenbezogenen internen Kontrollsystems
  • Planung und Durchführung von weitergehenden Prüfungen an den Schwachstellen des internen Kontrollsystems

Revision der Sachkontenbuchhaltung am konkreten Fallbeispiel

  • Sachkonten
  • Anlagenbuchhaltung, Anlagenzugänge und Anlagenverkäufe
  • Lagerbuchhaltung und Materialwirtschaft
  • Gehaltsbuchhaltung
  • Manipulationsmöglichkeiten

Revision der Kreditorenbuchhaltung am konkreten Fallbeispiel eines Industriebetriebs/Handelsunternehmens

  • Organisation des Belegflusses und Stammdaten
  • Materialeingang (Auftrag, Lieferschein, Rechnung)
  • Rechnungseingang (Erfassung, Prüfung, Verbuchung, Bezahlung)
  • Kontenpflege, Skonti, Nachlässe und Differenzbehandlung
  • Umsatzsteuer, Saldenbestätigungen, Manipulationsmöglicheiten

Revision der Debitorenbuchhaltung am konkreten Fallbeispiel eines Industriebetriebs/Handelsunternehmens

  • Organisation (Grundlagen der Fakturierung, Erfassung, Verbuchung) und Stammdaten
  • Warenausgang (Lieferschein, Rechnung, Buchung, Zahlung, Buchung)
  • Kontenpflege, Skonti, Rabatte, Rücklieferungen und Umbuchungen
  • Zahlungsüberwachung und Mahnwesen
  • Geldeingänge (Überweisung, Scheck, Lastschrift, Barzahlung und Datenträgeraustausch)
  • Zweifelhafte Forderungen, Saldenbestätigung, Manipulationsbereiche